RADIERUNGEN, LITHOGRAFIEN, SIEBDRUCKE

UND OFFSETDRUCKE VON

JÜRGEN SCHMITT

Es handelt sich dabei oft um Unikate

"NEGERIN": Lithografie.

Von dieser Arbeit gab es nie eine Auflage. Es handelt sich also um ein Unikat.

"DER TOD KEGELT MIT":

Farbsiebdruck 1988,
Auflage nur 15 Exemplare.

  

"DIE BALLADE VOM SOLDATEN" (Es gibt mehrere Unikate aus dieser Serie)

Radierung,Collage,
keine Auflage
Unikat( nach Max Ernst)

Die Ballade vom Soldaten 1991
Text: Dr.Beate Müller (Kunsthistorikerin),

Ausstellungseröffnung 12.6.1992
"Anfang des Jahres 1991 hielt der Golfkrieg die Welt in Atem. Auf diesem politischen Hintergrund entstanden 1991 Radierungen als Unikate. Die Gefangennahme des amerikanischen Soldaten Peters ging durch die Medien und steht auch im Mittelpunkt der bildnerischen darstellung. Schriftzeichen durchbrechen die Visualisierung der Gewalt. Es handelt sich dabei um den Auszug der Genfer Konvention für Kriegsgefangene. in diesen Arbeiten fügt Jürgen Schmitt Bild- und Wortfragmente, die aus den Berichten über das Kriegsgeschehen haften geblieben sind, als Collage zusammen.Damit lehnt er sich bewußt an Max Ernst und seine Entdeckung einer, der "ecriture automatique" entsprechenden Verfahrensweise an, die unbewußte Bildwelten "Jenseits der Malerei" zu entdecken sucht.Diese Radierungen von Jürgen Schmitt verstehen sich als "Hommage an Max Ernst" und beziehen sich auf dessen Serie "Ballade vom Soldaten", 1972. Die 34 farbigen Lithografien von Max Ernst zeigen eine Folge mit Motiven wie Trompeten und Enten, die in eine Trichteröffnung marschieren oder zu Affen mutierte Menschen, die Dressurübungen ausführen.Jürgen Schmitt greift die Motive dieser Collagen von Max Ernst auf und interpretiert sie auf die Aktualität des Golfkrieges hin. Aus den dressierten Menschen werden Zinnsoldaten, deren Reihen sich zu lichten beginnen. Das Motiv der Ente verwandelt sich zu einem ölverschmierten Kormoran. Ölfässer verweisen auf die Sinnlosigkeit der Auseinandersetzung in diesem Krieg, der in einer Naturkatastrophe endet, die das Leben vernichten könnte.Jürgen Schmitt versucht , diese aus der aktuellen Situation entstandenen Bilder festzuhalten.Seine persönliche Auseinandersetzung hält in Erinnerung, was das Zeitgeschehen aus der Aktualität verdrängt. Er entrückt die Bilder in eine künstlerische Distanz, schafft eine verfremdende Ferne und rückt sie gleichzeitig in die Nähe des Betrachters, macht auf sie aufmerksam."

 

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